EFZEG melden sich zur├╝ck

Ein Abend ganz im Zeichen der wunderbar schr├Ągen elektroakustischen Klangspielereien, der hohen Improvisationskunst und der kunstvollen Verschr├Ąnkung von Sound und Bild steht am 17. Juni im Wiener Porgy & Bess auf dem Programm. Zu Gast ist mit EFZEG eine Formation, die sich nun nach mehreren Jahren Pause erneut wieder daran macht, mit den H├Ârgewohnheiten des Publikums zu brechen. Ein kurzer Blick auf die Namen der Beteiligten gibt eigentlich schon die notwendige Auskunft dar├╝ber, in welche Richtung es gehen wird: Boris Hauf, dieb13, Martin Siewert, Burkhard Stangl und Billy Roisz. Eigentlich ein Muss f├╝r jeden, der sich f├╝r musikalische Erlebnisse abseits aller Normen und Konventionen begeistern kann.

Wenn sich f├╝nf K├╝nstler dieses Kalibers und mit einem solch offenen Musikverst├Ąndnis einmal gemeinsam auf der B├╝hne einfinden, dann kann man mit Sicherheit alles erwarten, nur nicht das Gew├Âhnliche. Allesamt f├╝hrende und innovative K├Âpfe der ├Âsterreichischen Improvisations- und Elektroakustikszene stehen Boris Hauf (Saxophon, Elektronik), dieb13 (Turntables) Martin Siewert (Gitarre, Elektronik), Burkhard Stangl (Gitarre) und Billy Roisz (Visuals) als Gruppe f├╝r die vollkommene ├ťberwindung aller m├Âglichen musikalischen und stilistischen Begrifflichkeiten. Sie sind ausgewiesene Experten im Beschreiten der experimentellen, avantgardistischen und von den herk├Âmmlichen Mustern und Definitionen wegf├╝hrenden Pfade, virtuose Klangarbeiter, die das Spiel mit diesem zur allerh├Âchsten Kunst erhoben haben.

Eine exakte Voraussage dar├╝ber zu treffen, was nun wirklich passieren wird, legt das famose Quintett einmal richtig los, ist eigentlich nicht m├Âglich. Daf├╝r agieren die f├╝nf musikalischen Freigeister einfach viel zu sehr im freien Raum, in welchem alleine das gegenseitige Zuwerfen und Weiterverarbeiten von Ideen, sowie aus Aufzeigen neuer akustischer Wege regieren. Was aber auf alle F├Ąlle erwartet werden darf, ist eine intensive und abwechslungsreiche Klangreise, welche von schr├Ągen┬á Free-/Impro-Jazz Interpretationen ├╝ber die experimentelle Elektronik und Elektroakustik bis hin zu den heftigsten Noiseausbr├╝chen f├╝hren wird. Eine hochenergetische Mischung, die einer musikalischen Kettenreaktion gleichkommt, welcher man, ist sie einmal in Gang gesetzt, wohl kaum mehr Einhalt gebieten wird k├Ânnen. (mt)

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