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In Rotation

In Rotation: Multi-instrumentalist Boris Hauf says Last.fm saved his ass

Boris Hauf, Berlin-based multi-instrumentalist and part-time Chicagoan, what he’s obsessed with. His answers are. . .

Last.fm I put on a record when I know what I want to listen to. If I want to discover something new but still fancy control over the range of that “new,” I turn on the radio. As anyone who’s traveled Europe knows, radio here sucks. If you’re looking to find anything alternative or even simply tolerably mainstream, you’re lost. My buddy Steve, also a Berlin resident, was spot-on when he said, “Last.fm saved my ass in many ways.”

Fred Anderson The very first time I visited Chicago, Fred Anderson invited me to “come down to the Lounge.” We sat at the bar, drank Coke, and chatted. Thrilled that such a sax giant would hang out with little me, I asked something about “free vs. nonfree” in music. He seemed annoyed and changed the subject. Many hours later, while I was bidding my farewell, Fred mused, “You know . . . that question you asked earlier . . . I think I want to answer that one now.” He took out his tenor and started blowing like only Fred Anderson could. I’ll never forget that man.

Levon Helm Recently I was invited to contribute to the “interactive library” of a performance festival. It was guaranteed that “no book would ever be allowed to leave the space of the library and that they’d be stored and locked every night.” I chose to loan my copy of This Wheel’s on Fire, Levon Helm’s retelling of the story of the Band. After the festival was over, all books were returned but mine. It was the only book that was stolen. Good for Levon. And the thief.

 

http://www.chicagoreader.com/gyrobase/in-rotation-philip-montoro-dudley-bayne-boris-hauf/Content?oid=6562854&storyPage=3

EFZEG melden sich zurück

Ein Abend ganz im Zeichen der wunderbar schrägen elektroakustischen Klangspielereien, der hohen Improvisationskunst und der kunstvollen Verschränkung von Sound und Bild steht am 17. Juni im Wiener Porgy & Bess auf dem Programm. Zu Gast ist mit EFZEG eine Formation, die sich nun nach mehreren Jahren Pause erneut wieder daran macht, mit den Hörgewohnheiten des Publikums zu brechen. Ein kurzer Blick auf die Namen der Beteiligten gibt eigentlich schon die notwendige Auskunft darüber, in welche Richtung es gehen wird: Boris Hauf, dieb13, Martin Siewert, Burkhard Stangl und Billy Roisz. Eigentlich ein Muss für jeden, der sich für musikalische Erlebnisse abseits aller Normen und Konventionen begeistern kann.

Wenn sich fünf Künstler dieses Kalibers und mit einem solch offenen Musikverständnis einmal gemeinsam auf der Bühne einfinden, dann kann man mit Sicherheit alles erwarten, nur nicht das Gewöhnliche. Allesamt führende und innovative Köpfe der österreichischen Improvisations- und Elektroakustikszene stehen Boris Hauf (Saxophon, Elektronik), dieb13 (Turntables) Martin Siewert (Gitarre, Elektronik), Burkhard Stangl (Gitarre) und Billy Roisz (Visuals) als Gruppe für die vollkommene Überwindung aller möglichen musikalischen und stilistischen Begrifflichkeiten. Sie sind ausgewiesene Experten im Beschreiten der experimentellen, avantgardistischen und von den herkömmlichen Mustern und Definitionen wegführenden Pfade, virtuose Klangarbeiter, die das Spiel mit diesem zur allerhöchsten Kunst erhoben haben.

Eine exakte Voraussage darüber zu treffen, was nun wirklich passieren wird, legt das famose Quintett einmal richtig los, ist eigentlich nicht möglich. Dafür agieren die fünf musikalischen Freigeister einfach viel zu sehr im freien Raum, in welchem alleine das gegenseitige Zuwerfen und Weiterverarbeiten von Ideen, sowie aus Aufzeigen neuer akustischer Wege regieren. Was aber auf alle Fälle erwartet werden darf, ist eine intensive und abwechslungsreiche Klangreise, welche von schrägen  Free-/Impro-Jazz Interpretationen über die experimentelle Elektronik und Elektroakustik bis hin zu den heftigsten Noiseausbrüchen führen wird. Eine hochenergetische Mischung, die einer musikalischen Kettenreaktion gleichkommt, welcher man, ist sie einmal in Gang gesetzt, wohl kaum mehr Einhalt gebieten wird können. (mt)

http://www.musicaustria.at/magazin/jazz-improvisierte-musik/artikel-berichte/efzeg-melden-sich-zurueck