music for arditti

Morgen ist es so weit: das Arditti Quartet fĂŒhrt mein StĂŒck ‘music for ardtitti’ im Rahmen von musikprotokoll 2014 ur auf. FĂŒr alle die nicht in Graz sind gibts am Montag 20. Okt 23h das Ganze im zeitton als webstream.

english:

I’ve been looking forward to this all year:

the amazing Arditti Quartet will be premiering my piece ‘music for arditti’ tomorrow Friday October 10, 2014 at musikprotokoll 2014 in the Helmut List Halle in Graz, Austria.

If you’re around for the festival, please stop by. The concert is at 9:30pm. Unfortunately the majority of you won’t be able to attend the show, but fear not: you’ll have a chance to catch it per webstream on Monday October 20, 11pm CET on zeitton. That’s 4pm CST (looking at you Chicago), 2pm on the West coast (“awesome, thanks Boris!“), 10pm in the UK and midnight in Athens, and 10AM the next day for my bro in New Zealand

And finally – for the brave and bold – for there’ll be a live Q&A on Saturday 10am. Live, as in, you can actually attend the thing on the Murinsel or it’s live broadcast here: klassiktreffpunkt

thanks for your attention. I’m pretty excited.

 

BARCELONA

3 prize, JIMS competition 2007.

Composition – Boris Hauf
Janus Ensmeble & Christoph Cech

BARCELONA hat 4 Teile – Raum 1, Raum 2, Raum 3 und T – und ist nach einem Besuch in Mies van der Rohes Pavillion in Barcelona geschrieben worden. Die RĂ€ume werden vom Dirigenten in Echtzeit gebaut. Dem Dirigenten stehen 5 Bauteile zur VerfĂŒgung:

der BODEN – STABILITÄT
Instrumente: Violine 1+2, Viola, Cello

die WAND – MATERIE, STÄRKE
Instrumente: C-Floete, Bb-Clarinette

die DECKE – OFFENHEIT
Instrumente: grosse Trommel (gespielt von Bassist), Kontrabass, F-Horn

die SYMMETRIE – ZEIT
Instrumente: Trompete Bb, kleine Tromm

der DIRIGENT/das KLAVIER – VERSTÄNDNISS.
Instrument: Dirigent / Klavier

Methode:
Die einzelnen Bauteile werden binĂ€r dirigiert, d.h. sie können nur ein- und ausgeschalten werden. Auf die interne Dynamik-, Temposchwankungen oder TaktartĂ€nderungen, etc… hat der Dirigent keinen Einfluss. Spielanweisungen fĂŒr diese Variationen und deren Akkumulation sind in den Einzelstimmen verzeichnet.
Die einzelnen Bauteile reprĂ€sentieren raĂŒmliche Eigenschaften/Funktionen – Boden, Wand, Decke, Symmentrie, Klavier. Diese sollen die formale Strukturierung beeinflussen. (Wie viele WĂ€nde will ich in den Raum stellen? Welche Bedeutung hat Symmetrie in diesem Raum? In welchem VerhĂ€ltniss stehen Boden und Decke? etc…)
Eine Sonderrolle nimmt der Dirigent/Pianist ein. Er vervollstĂ€ndigt das Gesamtbild des Raumes (VERSTÄNDNISS). Noten- und ein Methodenkatalog sind in der Klavierstimme verzeichnet.

Dauer:
Jeder Raum soll durchschnittlich 3 bis 4 Minuten dauern. Extreme Variationen in der Dau

Das Element ‘T’:
T ist rhythmisch phrasiert und soll als komplementĂ€r Element eingesetzt werden. Spielanweisung: TUTTI – weiches und leises staccato. (kleine Trommel snare OFF, große Trommel gedĂ€mpft – kein Nachklang). Tonhöhe offen, aber fixiert, sobald eine gewĂ€hlt wurde. Tutti -tonhöhenalterierungen wie angegeben.

Weiteres:
Die Wiederholung der einzelnen Teile ist möglich.
z.B.: Raum1 – Raum2 – Raum3 – T – Raum3 – T – T – T(fine)
Zwischen RĂ€umen ist eine kurze Generalpause einzuhalten. Ob T attacca oder nicht gespielt wird, ist dem Dirigenten ĂŒberlassen.

Dem ganzen Ensemble sollen die einzelnen raĂŒmliche Eigenschaften/Funktionen der Bauteile und deren Variations- und Akkumulationsmöglichkeiten bekannt sein.

Verschiedene Strukturen proben.

Vor der AuffĂŒhrung eine Struktur vereinbaren.